Die Erde erwärmt sich  -  woher kommt die Energie?

 

                   Ursachen des Klimawandels

 

Der Klimawandel ist eine Tatsache. Als Hauptursache wird der durch Kohlendioxid bewirkte Treibhauseffekt angesehen.

Der Kohlendioxidgehalt der Luft wird in älteren Tabellen mit 0,03 Vol.-% angegeben und hat sich in den letzten Jahrzehnten auf knapp 0,04 Vol.-% erhöht. Es ist schwer vorstellbar, wie dieser  sehr geringe Luftbestandteil eine so große Auswirkung auf das Klima haben soll. Im Internet  hat Heinz Thieme ausführlich nachgewiesen, dass  die Auffassungen vom Treibhauseffekt falsch sind. Es werden aber keine anderen Erklärungen für die Erderwärmung genannt.

 

Im allgemeinen  Sprachgebrauch werden die  Begriffe „Energieerzeugung“ und „Energieverbrauch“ verwendet und sie vermitteln damit eine unzutreffende Vorstellung von der Energie.

 Das Naturgesetz von der Erhaltung der Energie besagt, dass Energie weder geschaffen noch vernichtet werden kann. Wir nutzen nur Energiedifferenzen, also Potentialunterschiede, die nach Ausgleich streben (Entropie-Gesetz). Nach der so erfolgten Nutzung und möglichen Umwandlung  der Energie existiert diese weiter meist als Wärmeenergie, die an die Umgebung abgegeben wurde

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Betrachtet man die Atmosphäre unserer Erde trotz aller meteorologischen Turbulenzen als stoffliche und energetische Einheit, so enthält diese eine bestimmte Energiemenge. Der Zustrom von Sonnenenergie und die Abstrahlung von Energie in den Weltraum sind langzeitig annähernd konstant und haben in der Atmosphäre eine gleich bleibende   Energiebilanz geschaffen, die auch von deren Durchschnittstemperatur charakterisiert wird. Die langzeitig  konstant gebliebene Energiesituation während der Erdgeschichte hat die Entwicklung des Lebens erst ermöglicht. Die Pflanzen absorbieren einen Teil der Sonnenstrahlung und benutzen ihn zur Bildung von Biomasse. Da diese die Grundlage für die Nahrungsketten der Tiere ist, wird über den Stoffwechsel der Tiere die gespeicherte Energie der Umwelt wieder zugeführt. Das Leben auf der Erde verändert die Energiebilanz der Atmosphäre nicht. Allerdings wurde in vielen Millionen Jahren ein Teil der Biomasse zu den heutigen fossilen Brennstoffen umgewandelt.

 

Seit etwa 200 Jahren werden Kohle, Erdöl und Erdgas  gefördert und  zur Energiegewinnung genutzt. Damit  wurde die industrielle Entwicklung erst möglich. Die dabei freigesetzte Energie wurde letztlich von der Atmosphäre aufgenommen, und zwar zusätzlich zur gleich gebliebenen Sonnenstrahlung. Schätzt man die Größenordnung der in dieser Zeit freigesetzten Energie, so ist es durchaus vorstellbar, dass damit die Durchschnittstemperatur der gesamten Luft um einige Grade erhöht werden konnte. Nicht das Kohlendioxid verursacht den Klimawandel, sondern die aus fossilen Brennstoffen freigesetzte Energie.

Diese Freisetzung von für die Atmosphäre zusätzlicher Energie wird in unvermindertem Tempo fortgesetzt.

 

Zu den fossilen Brennstoffen kommt noch die Kernenergie. Auch die bei der Kernspaltung  freigesetzte Energie  gelangt  zusätzlich in die Atmosphäre und beschleunigt die Erwärmung der Luft und damit auch die Erhöhung der Durchschnittstemperatur. Mögliche Konsequenzen für das Klima und die Lebensbedingungen auf der Erde sind bereits ausführlich beschrieben worden.

 

Bei den erneuerbaren Energien (Wasser-, Wind- und Sonnenenergie) gibt es diese Auswirkungen nicht. Diese Energien werden aus der Umwelt gewonnen und nach ihrer Nutzung der Umwelt wieder zugeführt. Die Energiebilanz der Atmosphäre ändert sich dabei nicht.

 

Um den Klimawandel zu stoppen wäre eine schnelle und möglichst vollständige Umstellung auf erneuerbare Energieträger  erforderlich.

Gerd Blankenstein, Juli 2008

 

 

 

Gedanken über die Energiebilanz der Erde

 

 

Vorbemerkungen:

Die Temperatur ist eine energieabhängige Zustandsgröße.

Wärme ist eine Form von Energie, die sich auch in andere Energieformen umwandeln lässt, wobei die Menge der Energie sich nicht verändert.

Der Energieerhaltungssatz ist ein unbestrittenes Naturgesetz. Energie kann also nicht geschaffen und nicht vernichtet werden.

 

Das Gleichgewicht.

Die Energiebilanz der Erde ist das Ergebnis von Sonnenenergieaufnahme und Wärmeenergieabstrahlung. Beide Vorgänge sind in der Summe gleich groß,  wobei sich in der Biosphäre der Erde ein Energiezustand eingestellt hat, der das Temperaturniveau der Erde bestimmt. Da sowohl die Energieaufnahme als auch deren Abgabe kontinuierlich erfolgen, befindet sich die Energiebilanz der Erde in einem dynamischen Gleichgewichtszustand.

 

 

Die Energieabsorption.

Die Aufnahme von Sonnenenergie  ist an jedem Ort der Erde unterschiedlich. Sie ist abhängig von der geographischen Breite, der Tageszeit und der Jahreszeit. Von besonderer Bedeutung sind die Unterschiede zwischen Land und Meer bei sonst gleichen Bedingungen. Während  bei trockenem Gestein nur eine dünne Oberflächenschicht die Sonnenenergie absorbiert und dabei stark erwärmt wird, wird beim Wasser durch die tiefer eindringenden Sonnestrahlen die Energie auf eine größere Wassermenge verteilt, wobei nur eine geringe Temperaturerhöhung eintritt.  Das stärker erwärmte Land überträgt die Wärmeenergie teilweise auf die Luft, wodurch diese in Bewegung gerät. Die Luftzirkulation ist also eine Folge der  unterschiedlichen Erwärmung der Erdoberfläche. Auch die Meeresströmungen werden durch Temperaturunterschiede angetrieben. Das verdunstende Wasser schafft die Voraussetzungen für Wolken und Niederschläge. Auch das Wettergeschehen beeinflusst  die  Aufnahme von Sonnenenergie. Die Menge der von der Sonne aufgenommenen Energie ist also nur summarisch zu erfassen. Die auf der Erdoberfläche entstehenden Energieunterschiede werden durch die energetischen Vorgänge in der Biosphäre ständig abgebaut. Gleichzeitig werden sie durch Sonnenstrahlung  kontinuierlich wieder aufgebaut. Trotz aller örtlichen Unterschiede bleibt die  Gesamtmenge der von der Erde absorbierten Energie langfristig konstant.

 

 

Die Wärmestrahlung.

Die Energieabgabe durch Wärmestrahlung ist temperaturabhängig. Das Land mit der höheren Temperatur gibt seine Energie schnell ab, wodurch die Temperatur stark sinkt.

Das Wasser mit nur geringerer Temperatur gibt weniger Energie durch Strahlung ab und speichert einen großen Teil der aufgenommenen Sonnenenergie. Das Wasser der Meere ist somit der größte Energiespeicher der Biosphäre und wirkt ausgleichend auf Temperaturschwankungen.

 

 

 

 

Die Energiemenge der Biosphäre.

Die Menge der absorbierten Sonnenenergie und die Menge der durch Wärmestrahlung abgegebenen Energie sind summarisch betrachtet praktisch gleich groß. Die energetischen Prozesse in der Biosphäre beeinflussen das Energiegleichgewicht der Erde nicht.  Die Menge der in diesem Zustand in der Biosphäre vorhandenen Energie bestimmt das Temperaturniveau  der Erde. Wird die Energiebilanz, also das energetische Gleichgewicht  gestört, so ändert sich auch die vorhandene Energiemenge und damit das Temperaturniveau. Zur Zeit erwärmt sich die Erde. Also steigt die in der Biosphäre gespeicherte Energiemenge. Woher kommt diese zusätzliche Energie, die die Energiebilanz aus dem Gleichgewicht bringt?

 

Der Treibhauseffekt.

Nach offizieller Meinung ist der durch Kohlendioxid verursacht Treibhauseffekt die Ursache für den Klimawandel.  Für diese zweifelhafte und umstrittene Hypothese gibt es schöne Erklärungen aber keine Beweise. Da das von der Industrie freigesetzte Kohlendioxid fast vollständig von der Natur absorbiert wird, hat sich der Anteil  an der Luftzusammensetzung  nur um weniger als ein Hundertstel Vol.-% erhöht. Allein diese Größenordnung steht in keinem Verhältnis zu den Auswirkungen des Klimawandels und rechtfertigt alle Zweifel. Mit der Anerkennung der Treibhaushypothese wird auch die Suche nach den wahren Ursachen des Klimawandels erschwert und es werde aufwendige und unwirksame Maßnahmen beschlossen.

 

Fossile Brennstoffe und Atomenergie.

Die Feststellung, dass alle Energie der Erde von der Sonne kommt, ist wohl nicht mehr zutreffend seitdem in großem Umfange Atomenergie genutzt wird. Diese Energie wird zusätzlich zur Sonnenenergie freigesetzt und verbleibt fast vollständig in der Biosphäre.

Durch die nur geringe Erhöhung des Temperaturniveaus wird auch nur ein kleiner Teil dieser Energie durch die Wärmestrahlung wieder abgegeben. Die Atomenergie erhöht also die Energiemenge in der Biosphäre und damit auch das Temperaturniveau.

Die fossilen Brennstoffe sind zwar vor langer Zeit mit Hilfe der Sonnenenergie gebildet worden, Ihre Verbrennungsenergie erwärmt aber die Erde gegenwärtig zusätzlich zur Sonnenenergie, wobei der größte Teil sich im Laufe von zwei Jahrhunderten Industrieentwicklung summiert hat. Diese Energiemenge wurde zum Teil durch das Schmelzen der Gletscher und Polkappen gebunden, sonst wäre der Temperaturanstieg noch größer gewesen. Nicht das Kohlendioxid sondern die Energie aus fossilen Brennstoffen und aus  Atomkraftwerken verursacht den Klimawandel, und diese Entwicklung wird  verstärkt fortgesetzt.

 

Die erneuerbaren Energien.

Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie werden unmittelbar aus der Biosphäre entnommen und später wieder zugeführt, so dass dabei keine Änderung der Energiebilanz der Erde auftreten kann. Die schnelle und möglichst vollständige Umstellung auf diese Energieformen ist wohl der einzige Weg, um die Erderwärmung zu stoppen. Die technischen Möglichkeiten dafür sind vorhanden.

Gerd Blankenstein,   Okt. 2008

 

Der Wärmespeicher Ozean bestimmt das Temperaturniveau der Erde

 

Die klimatischen Verhältnisse auf der Erde werden vor allem bestimmt durch die Temperatur, die über viele Millionen Jahre annähernd gleich geblieben ist, so dass sich das Leben entwickeln konnte.  Wesentliche Voraussetzungen  dafür waren  die konstante Strahlung der Sonne und auf der Erde die Möglichkeit  zur Speicherung größerer Mengen von Wärmeenergie. Die gespeicherte Wärmemenge bestimmt die Temperatur eines Körpers.

 

Die Erde ist ein Wasserplanet. Mehr als zwei Drittel der Oberfläche sind mit Wasser bedeckt.

Die Sonnenstrahlen dringen tief ins Wasser und ihre Energie verteilt sich auf eine größere Wassermenge, so dass die Temperatur nur wenig erhöht wird. Die Abgabe von Energie durch Wärmestrahlung erfolgt aber nur von der Wasseroberfläche und ist temperaturabhängig. Wenn nun von der kälteren Oberfläche weniger Energie abgegeben als aufgenommen wird, so erwärmt sich das Wasser durch die absorbierte Energie solange, bis die Oberfläche warm genug ist und  global insgesamt ebensoviel Energie abgibt wie aufgenommen wird (vergleichsweise ein „Treibhauseffekt“ im Wasser).

Energieabsorption und Energieemission befinden sich also in einem Gleichgewichtszustand, wobei eine sehr große Menge an Energie in der Biosphäre aber vor allem im Wasser gespeichert ist. Die im tieferen Wasser gespeicherte Wärmeenergie hat keinen Einfluß mehr auf das Gleichgewicht von Energieaufnahme und Energieabgabe. Sie bleibt also langfristig gespeichert und bestimmt das Temperaturniveau der Erde. Meeresströmungen sorgen für eine Umverteilung der Energie in den Weltmeeren. So kann das erwärmte Wasser im Zusammenwirken mit der Luft und dem Wasserdampf vielerorts das Wetter und letztlich auch das Klima beeinflussen. Ein Beispiel ist der Golfstrom, der das Klima Europas wesentlich mitbestimmt.

 

Die im tieferen Wasser gespeicherte Wärmeenergie erklärt auch die Differenz von etwa 30° C zwischen der theoretisch ermittelten (-18°C) und der tatsächlichen Temperatur auf der Erde. Die Erklärung durch den zweifelhaften Treibhauseffekt ist also überflüssig und falsch.

 

Beim Kontakt der Luft mit der Planetenoberfläche  erfolgt ein Wärmeaustausch, wobei die Energie stets von der wärmeren zur kälteren Seite übertragen wird. Die bei der unterschiedlichen Absorption der Sonnenenergie vorwiegend zwischen Land und Wasser entstehenden Temperaturunterschiede übertragen sich so auf die Luft und werden zum Antrieb für die Zirkulation in der gesamten Lufthülle. Die Luftbewegung dient dem Ausgleich der entstandenen Energieunterschiede. Dieser Ausgleich wird aber nicht erreicht, weil die Sonnenstrahlung diese Unterschiede kontinuierlich erneuert. Ergänzt wird das energetische Geschehen in der Atmosphäre durch verdampfendes Wasser, das die Voraussetzungen für Wolken und Niederschläge schafft.  Diese Vorgänge haben keinen Einfluß auf das Strahlungsgleichgewicht. Sie ereignen sich in der Energiemenge, die jn der Biosphäre zwischengespeichert wird.

Die Luft absorbiert auch Energiestrahlen, wobei vor allem die Wolken beteiligt sind. Die absorbierte Strahlungsenergie verbleibt als Wärme in der Luft und erhöht deren Temperatur um einen entsprechenden Betrag. Dadurch wird eine schnelle Abkühlung der Erdoberfläche  verhindert. Die Luft hat also eine isolierende Wirkung. Es ist aber kein Gegenstand bekannt, der allein durch die Wirkung einer guten Wärmeisolierung seine Temperatur erhöht. Man kann daher annehmen, dass auch die Luft nicht für die steigenden Temperaturen auf der Erde verantwortlich sein kann.

Eine Temperaturerhöhung erfordert immer zusätzliche Energie.

 

Es ist unverständlich, warum gerade das Kohlendioxid die Erderwärmung  verursachen soll. Dieses Gas wird von der Pflanzenwelt für die Photosynthese benötigt, wodurch auch die bei der Nutzung der fossilen Brennstoffe freigesetzten Mengen fast vollständig gebunden wurden. Deshalb ist auch nur eine geringe Erhöhung des Kohlendioxydgehaltes der Luft zu beobachten. Tatsächlich ist dieses Gas nur ein Nebenprodukt der Energiegewinnung. Die im Zusammenhang mit dem Klimawandel bisher nicht beachtete Verbrennungsenergie der fossilen Brennstoffe verbleibt aber unabhängig von ihrer Nutzung schließlich als Wärmeenergie in der Biosphäre. Da die Speicherung vor allem im Wasser erfolgt, wird  auch nur ein sehr kleiner Teil davon über die Wärmestrahlung wieder abgegeben. Der Wärmespeicher Meereswasser wird also vergrößert mit der Verbrennungsenergie von Kohle Erdöl und Erdgas und das kumulativ schon seit über 200 Jahren. Dazu kommt in den letzten Jahrzehnten die Atomenergie, deren verbleibende Wärme ebenfalls im Wasser gespeichert wird. Mit der Menge der im Meer gespeicherten Wärmeenergie erhöht sich aber auch das Temperaturniveau der Erde.

 

Die Auswirkungen der Erderwärmung sind ausreichend bekannt. Will man sie wirklich stoppen, so bleibt nur die konsequente Umstellung auf erneuerbare Energien.

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.Gerd Blankenstein, März 2009, ergänzt Juli 2009

 

Vergleiche auch folgenden Standpunkt:

 

Fragen an die Klimaforschung

 

      Wie werden in  der Erdgeschichte globale und regionale Klimaschwankungen unterschieden?

      Waren die Eiszeiten globale oder nur regionale Klimaänderungen?

 

       Der Treibhauseffekt wird mit den unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Energiestrahlen  erklärt.

       Gibt es auch Untersuchungen zur Energiebilanz des Treibhauseffektes?

 

        Die Biosphäre der Erde aus Wasser, Luft und Oberfläche der Kontinente ist für das Klima eine energetische Einheit.

        Große Energiemengen werden kontinuierlich von der Sonne aufgenommen und gespeichert.

        Dadurch wird das Temperaturniveau so lange erhöht, bis die temperaturabhängige Wärmestrahlung

        ebensoviel Energie abgibt wie zuvor aufgenommen wurde.

        Maßgebend für das   Klima ist die gespeicherte Energiemenge in der Biosphäre.

        Gibt es für diesen dynamischen Zustand  zumindest theoretische Untersuchungen zur Energiebilanz?

 

        Aus dem Energieerhaltungssatz folgt, dass Energie weder erzeugt noch verbraucht oder vernichtet werden kann.

        Welchen Einfluss haben die Energiemengen, die bei der Nutzung fossiler Brennstoffe und der Atomkraft  bisher

        freigesetzt wurden und weiterhin freigesetzt werden, auf die Energiebilanz der Biosphäre?

 

         Gletscher und Polkappen schmelzen. Woher kommt die Schmelzenergie und wo bleibt sie?

 

        Wie erneuern sich  die „erneuerbaren“ Energien?

 

         Die Erde erwärmt sich. Woher kommt die Energie?

         Juli 2010

 

 

Thesen zur Klimaproblematik

 

Dir Temperatur spielt bei allen Wetter- und Klimaprozessen eine wichtige Rolle. Sie ist aber nur eine Zustandsgröße und keine quantitative Maßeinheit. Für Berechnungen ist sie nicht geeignet.

Die beteiligte Energiemenge ist dagegen eine stets gleichbleibende Größe. Der Energieerhaltungssatz besitzt generelle Gültigkeit.

Die Biosphäre der Erde bestehend aus Wasser, Luft und Kontinenten ist energetisch eine Einheit. Luft und Wasser befinden sich auf dem größten Teil der Erdoberfläche in ständigem Kontakt und im Energieaustausch. Auch die Kontinente sind in diesen Energieaustausch einbezogen.

Ausgestrahlt von der Sonne erhält die Erde kontinuierlich eine große Menge Energie. Diese Sonnenenergie wird in der Biosphäre absorbiert und gespeichert, vor allem in dem Wasser der Ozeane. Dabei steigt die Temperatur so lange, bis die temperaturabhängige Wärmestrahlung ebenso viel Energie abstrahlt wie zuvor aufgenommen wurde. Maßgebend für das Klima ist die gespeicherte Energiemenge. Sie bestimmt auch das Temperaturniveau der Biosphäre.

Da das Temperaturniveau etwa 30° über dem theoretisch ermittelten Wert liegt, muß in der Biosphäre eine gewaltige Menge Wärmeenergie gespeichert sein. Diese vor allem im Wasser gespeicherte Energie ist in der Lage, geringe Schwankungen der Strahlungsintensität der Sonne zu kompensieren und somit langzeitig konstante Klimaverhältnisse zu gewährleisten.

Strömungen in Luft und Wasser bewirken eine Umverteilung der Energie und können regionale Klimaschwankungen verursachen.

Eine globale Temperaturerhöhung in der Biosphäre setzt voraus, daß die gespeicherte Energiemenge vergrößert wurde.

Der als Verursacher der Erderwärmung angenommene Treibhauseffekt besteht nur aus einem zeitweiligen Wärmestau, erzeugt aber keine zusätzliche Energie, kann also weder das Glashaus noch die Biosphäre der Erde nachhaltig erwärmen. Alle Versuche, den Klimawandel mit dem Treibhauseffekt zu erklären enthalten nur qualitative Aussagen über das vermutete Verhalten von Wärmestrahlen. Quantitative Angaben über die beteiligten Energiemengen fehlen. Damit ist eine Beweisführung nicht möglich. Das immer wieder als klimaschädlich genannte Spurengas Kohlendioxid hat mit der Erderwärmung nichts zu tun. Es wird aber von der Pflanzenwelt benötigt, um den Sauerstoff, der bei den Verbrennungsvorgängen gebunden wurde, mit Hilfe der Fotosynthese wieder frei zu setzen.

Woher kommt aber die Energie, die Gletscher und Polkappen schmelzen läßt und den Klimawandel verursacht? Es ist wohl doch die Energie, die seit über 200 Jahren bei der Nutzung fossiler Brennstoffe freigesetzt wurde und weiterhin freigesetzt wird. Auch die Kernenergie vergrößert die freigesetzte Energiemenge. Diese Energie wird nicht verbraucht, wie es unser Sprachgebrauch vermuten läßt, sondern verbleibt in der Biosphäre , wobei nur ein geringer Teil über die Wärmestrahlung der Erde abgegeben wird.

Um die Erderwärmung und damit den Klimawandel zu stoppen, wäre es erforderlich, die Energiegewinnung möglichst schnell und möglichst vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. Zunächst ist es aber wichtig, daß die wahren Ursachen der Erderwärmung bekannt und anerkannt werden.

November 2011

 

Meinungen und Kritik an:   gemax@kabelmail.de

Siehe auch:  Realismus

 

 

Diskussion

Sehr geehrter Herr Blankenstein,

bin Ihrem Link auf „Energiedebatte“ zu gbkl gefolgt und habe Ihre auf gutem Niveau gehaltenen Darstellung aufmerksam gelesen. Ich stimme mit Ihrer Ansicht weitestgehend überein.

Über einen Punkt bin ich jedoch gleich mehrmals gestolpert, Ihre Distanz zu einem klimarelevanten „Treibhauseffekt“ durch die Anreicherung von CO2 in der irdischen Atmosphäre. Sie führen als einziges Argument an, die messbare Erhöhung des Volumenanteils von 0,03% auf fast 0,04% wäre derart marginal, dass er vernachlässigbar sei, zumindest für Sie schwer vorstellbar, und allein schon deswegen die Auffassung vom Treibhauseffekt falsch sei.

Herr Blankenstein, eine Erhöhung von 0,03 auf 0,04 mag sich zwar in einer einhundert Prozent Summenbildung im tausendstel-Bereich abspielen, für sich betrachtet ist dieser Anstieg jedoch eine Erhöhung um ein Drittel! Wenn sich ein Prozess der Veränderung der Zusammensetzung der Erdatmosphäre in derart rapidem Tempo vollzieht darf dies doch nicht als relevante Größe ausgeklammert werden. (Sie kennen doch sicher auch den Unterschied zwischen 0,4 Promille Alkohol im Blut und 0,6 Promille. Ich rate Ihnen dringend, sich bessere Argumente zurechtzulegen, für den Fall einer Polizeikontrolle, als Sie dies im oben gezeigten Falle zur Anwendung bringen)

Gleichwohl stimme ich mit Ihnen überein: wir müssen die Energieversorgung zu 100% aus erneuerbaren Energien, innerhalb einer Generation weltweit realisieren! Und ich bin sogar der Meinung, als Argument zur Erreichung dieses Ziels, taugt die Klimadebatte herzlich wenig! Bestenfalls als moralischer Theaterdonner. Denn Entscheidungen werden, und das kann ich Ihnen aus langjähriger Verkaufserfahrung für EE-Produkte bestätigen, Entscheidungen für den Kauf, bplw. einer Solaranlage, werden aus ganz anderen Gründen getroffen, als aus Erkenntnissen das Weltklima betreffend. Z.B. um sich unabhängig zu machen vom Preiskartell der Energiemultis, oder um die Versorgungssicherheit in der eigenen Hand zu haben, oder ganz profan, weil‘s der Nachbar hat, bzw. weil man die neueste Technik haben will und/oder Geld verdienen will. Aus Klimaschutzgründen habe ich jedenfalls noch keine einzige Solaranlagen verkauft, noch nie ein Wasserkraftwerk realisiert oder eine Windturbine finanziert.Vielleicht sollte man deshalb die Klimadebatte getrennt von den EE-Debatte führen.

Mit sonnigen Grüßen

Claus Scheuber

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Sehr geehrter Herr Scheuber!

 Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Webseite. Ich freue mich , daß unsere Ansichten weitgehend übereinstimmen.

Als in der Öffentlichkeit behauptet wurde, daß das Kohlendioxid  und der Treibhauseffekt  die Erderwärmung verursachen, paßte das absolut nicht in mein naturwissenschaftliches Weltbild. Deshalb habe ich als alter Naturwissenschaftler a.D. begonnen, die  Klimaproblematik zu durchdenken.

 Der Treibhauseffekt wurde erfunden, um den Unterschied von etwa 30°C zwischen der theoretisch ermittelten und der realen Durchschnittstemperatur auf der Erde zu erklären. Ein überzeugender Beweis für den Treibhauseffekt wurde bis heute nicht erbracht. Die energetischen Vorgänge in einem Treibhaus  und deren Energiebilanz wurden nicht untersucht. Der Weltklimarat hat aber mit Mehrheitsbeschluß diese Hypothese zur weltweiten Lehrmeinung gemacht.

 Der Treibhauseffekt beruht auf einer schnellen Energiezufuhr in das Glashaus und einer  langsamen Energieabgabe durch das isolierende Glas.  Dadurch entsteht ein Energiestau mit entsprechender Temperaturerhöhung. Die Energiezufuhr durch die Sonne ist jedoch zeitlich begrenzt, die Energieabgabe aber nicht. Über Tages- und Jahreszeiten hinweg gleicht sich die Energiebilanz aus. Der Treibhauseffekt liefert also keine zusätzliche Energie und kann weder das Treibhaus noch die Erde nachhaltig erwärmen.

Um die Temperatur eines beliebigen Körpers zu erhöhen, bedarf es der Zufuhr von Energie. Das gilt auch für unsere Erde. Der Treibhauseffekt kann diese Energie nicht liefern. In der Atmosphäre  ist der angebliche Treibhauseffekt nur ein Effekt der Wärmeisolierung. Der Transport der Wärmeenergie von der Erdoberfläche in den Weltraum wird vor allem durch Wolken verlangsamt. Das Kohlendioxid spielt dabei kaum eine Rolle.

Die für die Erderwärmung erforderliche Energie stammt aus der Nutzung fossiler Brennstoffe und  in der letzten Zeit auch aus der freigesetzten Kernenergie. Die Atomenergie ist also weder sauber noch klimafreundlich.

Für Ihre kommerzielle Tätigkeit mit Technik für erneuerbare Energien kann ich Ihnen deshalb nur die größten Erfolge wünschen.

Mit freundlichen Grüßen

                                                Gerd Blankenstein